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Seit ein paar Monaten helfe ich ab und zu in dem Wuppertaler Rennstall von
Dören Motorsport
aus.Edgar Dören ist schon seit über 20 Jahren im Motorsport zuhause.Auch sein langjähriger Partner K.Lück ist kein Unbekannter mehr.
Hauptsächlich wird in der VLN BF-Goodrich Langstreckenmeisterschaft gefahren.Die Rennen finden auf dem legendären Nürburgring statt.Die Strecke setzt sich aus einem Teil der Grandprix-Strecke und der alten “Grünen Hölle “ zusammen und ist über 22 Kilometer lang.Die Rennwagen sind in mehreren Klassen eingeteilt.Die Klassen richten sich nach Leistung,Hubraum,Wagenart ,usw. Die Teams sind meistens Privatfahrer die ohne Werksunterstützen alles bestreiten.Daher haben viele Teams Sponsoren.Angefangen von der kleinen Firma aus der Heimatstadt des Teams hin bis zu großen Sponsoren bei sehr großen Teams.Auch die VLN wird von Sponsoren unterstützt.Den ohne die Sponsoren würde hier nichts laufen.Aber nun mal zu einem Ablauf eines Rennwochenendes .
Am Donnerstag werden die Rennwagen (alles Porsche) und das ganze Zubehör verladen.Vorher wurden von dem sehr guten Chef-Mechaniker die Wagen gewartet und überprüft.Nach der Anfahrt am Freitag von ca. 150 Km werden die Wagen abgeladen und die Box eingeräumt.Danach werden die Wagen nochmal überprüft und für die Sponsorenfahrten vorbereitet.Je nach Anzahl der Gäste werden bis zu 6 , ja sechs Porsche eingesetzt.Nach dem warm laufen der Motoren geht es um 16.00 Uhr los.Nun werden die Gäste durch die grüne Hölle gefahren.Je nachdem wie das Wetter ist,dauert eine Runde so ca. 10 - 11 Minuten.Um 18.00 Uhr ist das Sponsorenfahren dann vorbei und die Rennwagen werden für das Rennen vorbereitet.Meisten sind 3 Wagen für das Rennen gemeldet,die überprüft und für das Rennen fertig gemacht werden.Meistens sind wir irgendwann zwischen 21.00 Uhr und 22.00 Uhr damit fertig.Danach wird anständig gegessen und ????.
Um 6.00 -6.30 am Samstagsmorgen heißt es aufstehen.Nach dem Frühstück um 7.00 Uhr geht es weiter.Die Fahrer gehen um 7.45 zur Fahrerbesprechung und wir fangen an und überprüfen nochmal die Wagen.Jetzt entscheidet es sich welche Reifen für das Training aufgezogen werden.Nach dem Zeittraining welches die Startaufstellung ergibt werden die Wagen nochmal überprüft und aufgetankt.Eventuell müssen auch noch kleinere oder größere Reparaturen ausgeführt werden.Um 11.30 geht es ab in die Startaufstellung und um 12.00 Uhr erfolgt der Start.Je nach Tankgröße der einzelnen Fahrzeuge steht dann nach 5-7 Runden ein Boxenstop an.Da immer nur ein Rennwagen zum Boxenstop kommen kann,müssen die Stops genau geplant und dem Fahrer mitgeteilt werden.Sonst kann es vorkommen,das wie bei der Konkurenz es einmal passiert ist,das der Superrennwagen vom Alzenteam sich eine halbe Runde mit geborgten 5 Litern Sprit stotternt und langsam zur Box begeben musste.Nach dem das Rennen um 16.00 Uhr beendet wurde , fängt das Team mit dem einpacken an.Wenn die Reifen und Werkzeuge sowie das ganze drumrum verladen ist,kommen die Renner auf die Anhänger oder in den Truck.Zwischen 18.00 und 19.00 Uhr geht es dann wieder zurück nach Wuppertal.
Dies Spiel wiederholt sich 11 mal pro Jahr und meistens alle 14 Tage.Die meisten Rennen sind 4-Stundenrennen,aber es gibt auch noch 250 Miles und 6-Stundenrennen.Nicht zuvergessen das 24 Stundenrennen,was auch immer ein Hammer ist.
Hier noch ein paar Bilder von den letzen paar Rennen.
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